PRESSEMITTEILUNG: InfraTech 2026: Starker Anstieg von Ausstellern und Besuchern
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Bochum, Herne und Detmold gewinnen Klimapreis - Innovationspreis für neuen Baustoff
Essen, 16.1.2026. Die 7. InfraTech in Essen, Deutschlands größte Fachmesse für Infrastruktur, ist mit einem Besucherrekord zu Ende gegangen. 8.146 Fachbesucher von Kommunen, Behörden, Ingenieurbüros, Bauunternehmen und der Industrie nutzten die Messe als zentrale Plattform für Austausch, Wissenstransfer und Vernetzung. Das waren fast 700 Fachbesucher mehr als vor zwei Jahren. Auch die Ausstellerzahl ging stark nach oben. Über 270 Aussteller aus mehr als 20 Ländern kamen nach Essen, 70 mehr als auf der letzten Messe. Zum ersten Mal kamen auch Aussteller aus Indien, China und den USA nach Essen.
Drei Tage lang stand die Zukunft der Infrastruktur im Mittelpunkt - mit Fokus auf Klimaanpassung, nachhaltige Stadtentwicklung, Mobilität, Wasserwirtschaft und Digitalisierung. Dieser Schwerpunkt zeigte sich auch im Rahmenprogramm. So ging der Innovationspreis der InfraTech in diesem Jahr an die Rheinischen Provinzial-Basalt- und Lavawerke (RPBL) in Sinzig für den neu entwickelten Baustoff Balastan aus Eifel-Lava. Der Baustoff ist so stabil, dass auf ihm Lkw fahren können, gleichzeitig lässt er Wasser komplett durchsickern. Erste Städte setzen den Wegbelag schon für kommunale Oberflächen ein. 35 Unternehmen hatten sich um den begehrten Innovationspreis beworben. "Die große Zahl von Einreichungen zeigt, wie ernst dieser Innovationspreis inzwischen von den Unternehmen genommen wird. Ich wünsche mir, dass wir 2028 auf der nächsten InfraTech noch deutlich mehr Innovationen erreichen und uns die Wahl noch schwerer fällt", erklärte Juryvorsitzender Dr. Serdar Ulutaş.
Auch bei der erstmaligen Verleihung des Preises für Grün.Blaue Infrastruktur ging es um nachhaltige Stadtentwicklung. Die Städte Bochum, Herne und Detmold wurden für besonders ressourcen- und wassersparende Projekte ausgezeichnet. Bochum erhielt den Preis für das Entwässerungskonzept des 43 Hektar großen Wohngebiets Ostpark mit 1300 Wohneinheiten. Dort wird das Oberflächenwasser komplett aufgefangen und zur Bewässerung genutzt. Herne erhielt den Preis für die Entsiegelung und Begrünung eines großen Marktplatzes. Auch dort wird das Oberflächenwasser vollständig vor Ort aufgefangen. Detmold wurde für die Umgestaltung des Schlossplatzes belohnt, der mit einem großflächigen Rigolensystem und Zisternen ausgestattet wird.
Eröffnet wurde die siebte Ausgabe der InfraTech von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer, der die Bedeutung leistungsfähiger und resilienter Infrastrukturen betonte. "Noch vor wenigen Jahren spielte Infrastruktur in der öffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle. Heute wissen wir: Eine funktionierende Infrastruktur ist nicht selbstverständlich", sagte Krischer, dessen Ministerium Schirmherr der Messe ist. Die InfraTech habe sich zu einer wichtigen Plattform für den Dialog zwischen Politik, Wirtschaft und öffentlicher Hand entwickelt. Investitionen, Innovation und Zusammenarbeit seien entscheidend, um die großen Herausforderungen der kommenden Jahre zu bewältigen, so Krischer.
Auch Vertreter führender Institutionen und Verbände, darunter die Messepartner Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Straßen.NRW und das Institut für Unterirdische Infrastruktur (IKT), prägten das hochkarätige Konferenz- und Fachprogramm in den Auditorien. Neben dem politischen Dialog stand die InfraTech 2026 ganz im Zeichen praxisnaher Anwendungen. Fachsessions, Podiumsdiskussionen und Masterclasses boten konkrete Einblicke in aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze - von digitalem Straßenmanagement über nachhaltige Materialien bis hin zu Green-&-Blue-Infrastructure-Konzepten.
"Die große Beteiligung und die inhaltliche Tiefe der Gespräche zeigen, wie wichtig die InfraTech als Plattform für Austausch, Vernetzung und konkrete Lösungen ist", resümierte Messechefin Annemieke den Otter. Sie kündigte auch schon den Termin der 8. InfraTech an. Diese wird vom 11. bis 13. Januar 2028 wieder in Essen stattfinden.
Weitere Informationen und die Pressemeldungen zur Messe finden Sie unter
www.infratech.de/nachrichten
Mehr Informationen zum Innovationspreis finden Sie unter
www.infratech.de/ueber-infratech/infratech-innovationspreis
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Bei Rückfragen zur Messe wenden Sie sich an die Pressesprecherin der InfraTech:
Angela Nolten
Rotterdam Ahoy





































